[Tutorial] Windows entschlacken

Windows – Ein Betriebssystem in dem es nach einigen Wochen intensiver Benutzung nur so von Treiberleichen und unbenutzten Temp-Dateien wimmelt. Dateien liegen aufgespaltet in Fragmente auf der Festplatte herum und der Computer lahmt. Von der Registry reden wir gar nicht erst. Wer diese Situation nicht kennt hat entweder Glück oder nutzt seine Windows-Maschine einfach zu wenig.

Ich möchte euch ein paar Tipps geben wie ihr ohne einem komplett neuen Aufsetzen noch etwas Geschwinigkeit aus eurem Computer kitzeln könnt.

Schritt 1: Unnötige Dateien vom Computer löschen. Hierzu benötigt ihr ein Programm mit welchem ich sehr gute Erfahrung gemacht habe: CCleaner (Download-Link). Das Programm muss installiert und daraufhin gestartet werden. Im Reiter Cleaner könnt ihr mit Starte CCleaner unwichtige Dateien welche das Betriebssystem nicht mehr benötigt entfernen. Je nachdem wie viele unwichtige Dateien auf der Festplatte liegen kann dieser Vorgang ein paar Minuten dauern. Durch die Häkchen in der linken Spalte könnt ihr einzelne Dateigruppen aus dem Löschvorgang entfernen bevor ihr auf Starte CCleaner klickt. Evtl. werdet ihr während des Löschvorgangs gebeten den Browser zu schließen. Ob ihr das machen wollt (was auf jeden Fall ein besseres Endergebnis erzielt) müsst ihr selbst entscheiden.

Schritt 2: Verwaiste Registry-Einträge aufspüren und löschen. Die Registrierungsdatenbank, welche man als normaler Windows-Nutzer wohl kaum zu sehen bekommt obwohl sie ein elementarer Bestandteil des Betriebssystems aus Redmond ist kann ebenfalls sehr viel Müll unnötige Dateien produzieren und sie nicht wieder selbst löschen. Auch um hier nachzuhelfen greift man am besten zu dem Tool CCleaner. Im Reiter Registry einfach auf nach Fehlern suchen klicken und das Programm beginnt mit der Suche nach Datenmüll und falschen Einträgen in der riesigen Windows-Datenbank. Nach abgeschlossener Suche kann man das Beheben aller Fehler mit einem Klick auf Fehler beheben! einleiten. Anschließend wird man aufgefordert ein Backup der Registry anzulegen. Ich rate dringend dazu diesen Schritt auszuführen. Wenn etwas schief geht kann man so einfach den Ursprungszustand wiederherstellen. Nun nochmal ein Klick auf Alle beheben und der Vorgang wird ausgeführt. Danach kann man das Programm schließen. Es wird nicht mehr benötigt.

Schritt 3: Defragmentieren. Hierzu wird ein weiteres Programm der Software Piriform benötigt. Es nennt sich Defraggler (Download-Link) und ist ein sogenanntes Defragmentierungsprogramm. Was es genau macht kann man hier nachlesen. Das Programm muss installiert und gestartet werden. Daraufhin kann es schon losgehen. Man wählt die Partition aus auf der das Betriebssystem installiert ist – meist Windows (C:) – Es reicht ein Klick auf Defragmentieren und der langwierige Vorgang wird gestartet.

Das ist (leider) so ziemlich alles was man tun kann wenn einem der eigene Computer zu langsam ist und man nicht sofort neu aufsetzen will. Ich hoffe, dass ich mit diesem kleinen „Tutorial“ einigen weiterhelfen kann und einen schnelleren Umgang mit Windows beschere.

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