Google+ – Das Prinzip und die App

Google+ wird in mittlerweile jedem der sich ein bisschen mit den Technik- und Webnews beschäftigt etwas sagen. Der Suchmaschinengigant versucht nun mit seinem Service Facebook und co. Konkurrenz zu machen.

Dabei wird nach einem nicht komplett unbekannten – jedoch trotzdem neuen – Prinzip vorgegangen. Bei Facebook versendet man Freundschaftsanfragen – der Andere User erhält diese als Benachrichtigung in seinem Account und kann diese dann bestätigen oder ablehnen. Wenn sie bestätigt wurde können beide dann die Statusmeldungen des jeweils anderen lesen. Klingt einfach – kann jedoch durchaus problematisch sein, und das beginnt schon bei der Tatsache, dass in „Freundschaftsanfrage“ das Wort Freund enthalten ist und es so schon erste Probleme geben kann wenn man Beispielsweise versucht über Facebook mit Geschäftspartnern zu kommunizieren. Das Wort Freund kann hier falsch aufgegriffen werden – verständlich, für diesen Fall ist es ja ohne Zweifel auch falsch gewählt.

Ein weiteres Problem bei Facebook kann sein, dass man bestimmte Statusmeldungen, wie zum Beispiel „Wer hat Lust ne Runde Crysis Multiplayer zu zocken?“ eben weder mit Mutti noch mit seinem Chef teilen will. Solch eine Statusmeldung geht ja offensichtlich an eine andere Zielgruppe – und Mutti wird sich weder dafür interessieren noch wird sie sehr begeistert darüber sein. Was heißt das also? Man muss die Möglichkeit haben Nachrichten Statusmeldungen an Gruppen zu senden – so kann man zum Beispiel seine Urlaubsfotos nur mit Familie und Freunden teilen während der Chef wiederum andere Dinge zu sehen bekommt als die Schulfreunde welche eigentlich sowieso nur noch aus Höflichkeit auf der Kontaktliste sind.

Gut, jetzt genug um den heißen Brei herum geredet, alle oben genannten Probleme soll Google+ beheben. Der Hund liegt darin begraben, dass man Leute in Kreise einsortieren kann. Um bei dem obigen Beispiel zu bleiben könnte man also einen Kreis mit allen „Zocker-Freunden“ erstellen und nur an diesen Kreis die schon genannte Frage  „Wer hat Lust ne Runde Crysis Multiplayer zu zocken?“ zu senden. So kann man mit der einen Gruppe über ein anderes Thema diskutieren als mit der anderen, denn die Oma oder gar der Chef bekommt hiervon gar nichts mit.

Was stellt man also bis hier fest? EINS Das kritische Wort Freund wird nicht mehr verwendet, so kann man also auch mit dem Geschäftspartner kommunizieren ohne irgendwelche kritischen Worte zu verwenden. ZWEI Man kann Leute sehr einfach gruppieren und bestimmte Dinge nur an ausgewählte Gruppen (=Kreise) senden.

Es sind nicht viele Dinge die Google+ von anderen sozialen Netzwerken unterscheiden – doch wie ich bereits sagte liegt hier der Hund im Detail begraben. Durch solche Kleinigkeiten lässt sich ein soziales Netzwerk viel breiter nutzen als mit vielen Einschränkungen Stolpersteinen, wie sie beispielsweise bei Facebook vorhanden sind.

Bevor jetzt die Frage aufkommt was mit Twitter ist: Twitter verfolgt ein anderes Prinzip. Twitter ist ein Nachrichtendienst der viele Einschränkungen mit sich bringt wie zum Beispiel eine maximale Beitragslänge von 140 Zeichen sowie eine seltsame sehr gewöhnungsbedürftige Benutzerführung. Daher stellt dieser natürlich grandiose Service keine Konkurrenz zu Google+ dar. Praegnanz.de veröffentlichte hierzu einen kurzen Artikel, der einen weiteren sehr wichtigen Punkt veranschaulicht, weshalb Google+ zum heutigen Zeitpunkt keine Konkurrenz zu Twitter ist.

One more thing…

Google+ veröffentlichte in den vergangenen Tagen eine iPhone-App (kostenlos, AppStore-Link) über welche ich eigentlich auch etwas schreiben wollte. Jedoch schob Google hier den Riegel vor und veröffentlichte die App ausschließlich für Android sowie das iPhone. Weder das iPad noch der iPod Touch können so von einer mobilen Version des Services profitieren. Aus meiner Sicht ist dies sehr schade, da vor allem der iPod Touch keinerlei bis kaum Anpassung der App von Googles Seite benötigen würde. Auch würde es auf dem iPad zumindest in einer nicht optimierten Version möglich sein die App zu nutzen. Leider sind hierzu keine Details geschweige denn eine Entschuldigung veröffentlicht worden. Mit dieser Aktion hat sich Google sicherlich einen Schuss ins eigene Knie verpasst.

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Windows XP verliert weiter Nutzer

Es ist endlich soweit! Windows XP fällt in der weltweiten Betriebssystemverteilung unter die 50%-Marke. Das Microsoft-Betriebssystem welches 2001 vorgestellt wurde ist heute erstaunlicherweise immernoch auf knapp der Hälfte aller Computer installiert. Während Windows Vista (bekanntermaßen) der Beliebtheit des unter dem Codenamen Whistler laufenden Betriebssystems nichts anhaben konnte (9% Marktanteil) hat Windows 7 hier einen deutlich größeren Erfolg (28% Marktanteil). Mac OS X bleibt weiterhin weit hinten, ist aber trotz dem geringen Marktanteil von unter 4% ohne Zweifel kein schlechtes Betriebssystem.

Vermutlich ist Windows XP dem Erfinder Microsoft selbst schon ein Dorn im Auge da es eigentlich komplett veraltet ist, jedoch viele Kunden (vor allem größere Geschäftskunden) weiterhin Support für das immer noch sehr weit verbreitete Betriebssystem verlangen und der Software-Riese das Betriebssystem so nicht einfach absägen kann. Technisch gesehen wäre dies jedoch zweifelsohne sinnvoll.

Fehlermeldungen zum schmunzeln

Nachdem Apple nun die iCloud-Website (endlich) online gestellt hat sind hiezu auch einige nette Error-Seiten aufgetaucht welche ich euch nicht vorenthalten will. Mein persönlicher Favorit ist auf jeden Fall weiterhin die „iCloud requires Cookies“-Seite.

”iCloud1”

”iCloud2”

”iCloud3”

”iCloud4”

Google veröffentlicht Chrome 13 [Update]

Der Suchgigant Google hat vor wenigen Stunden die dreizehnte Version seines Browsers Chrome veröffentlicht.

Google setzt bei diesem Update weiterhin auf das wofür sie bereits seit den Anfangszeiten des Browsers bekannt sind: Geschwindigkeit. Beim tätigen einer Google-Suche werden schon während dem Anzeigen der Suchergebnisse im Hintergrund die Websites welche der User womöglich gleich aufruft schon vorgeladen – so entfallen die Ladezeiten beim Aufrufen von Suchergebnisse welche Chrome bereits im Voraus geladen hat. Auf jeden Fall kein schlechter und auch technisch interessanter Schritt und ein Weg Ladezeiten zu minimieren. Wenn eine Integration dieser Funktion auch außerhalb der Google-Suchergebnisse gelingen würde entfielen der Großteil aller Ladezeiten beim Surfen. Das wäre in Sachen Benutzerfreundlichkeit mit Sicherheit ein großer Schritt in die richtige Richtung. Wie wahrscheinlich das ist? Keine Ahnung! Aber man kann zumindest einmal hoffen.

Eine weitere groß angepriesene Funktion ist die neue Druckvorschau welche getätigte Änderungen in den Druckeinstellungen umgehend in der Vorschau wiedergibt und als PDF-Datei an den Drucker weiterleitet. Außerdem lassen sich Seiten über die Druckfunktion als PDF abspeichern, ähnlich wie es bei OpenOffice mit Dokumenten möglich ist.

Update (03.08. 10:12): 

Hier noch der passende Spot.

Skype for iPad nun (endlich) veröffentlicht

Soeben hat das Microsoft-Tochterunternehmen Skype eine für das iPad optimierte App veröffentlicht.

Am heutigen Morgen ist das Updade „aus Versehen“ für kurze Zeit im AppStore erschienen, wurde jedoch kurz darauf mit einer gleichzeitigen Entschuldigung wieder aus dem AppStore entfernt.

Skype liefert mit der iPad-Version nette aber ausschließlich zu erwartende Funktionen, unter anderem ein angepasstes Designs sowie die Möglichkeit Videoanrufe zu tätigen. Dieses Update war längst überfällig und bietet nun endlich die Möglichkeit Skype auf dem iPad zu nutzen ohne sofort an Augenkrebs zu erkranken.

Die App ist selbstverständlich weiterhin kostenlos erhältlich. Eventuell ist für manche User etwas Geduld gefragt, da die vollständige Verfügbarkeit – wie im AppStore üblich – eventuell etwas verzögert auftritt.

Zusammen mit der neuen Skype-Version veröffentlicht Skype einen Blogpost sowie eine Video-Einführung.

Skype for iPad aus Versehen veröffentlicht

Skype_Twitter.jpg

Am heutigen Morgen zeigte sich im AppStore für kurze Zeit eine für das iPad optimierte Skype-Version woraufhin das vor kurzem von Microsoft gekaufte Unternehmen die „versehentlich getätigte vorzeitige Veröffentlichung“ wieder zurückzog und sich auf Twitter entschuldigte.

Eine ähnliche Panne erlebte Google+ bei der Veröffentlichung der iOS App. Dort wurde kurz nach der versehentlichen Veröffentlichung die laut iphoneblog.de „wohl schnellste Aktualisierung der App-Store-Geschichte“ eingespielt um die Veröffentlichung nicht wieder zurückziehen zu müssen. iphoneblog.de berichtete.

Preise für iCloud-Speichererweiterungen stehen fest

Apple hat soeben die Preise für den iCloud-Zusatzspeicher veröffentlicht.

5GB Speicher sind für jeden Nutzer kostenlos verfügbar, zusätzlich gibt es jedoch folgende Upgrademöglichkeiten:

+10GB: 16€/20$ pro Jahr

+20GB: 32€/40$ pro Jahr

+50GB: 80€/100$ pro Jahr

Diese Preise sind auf jeden Fall eine klare Ansage gegenüber dem Konkurrenten Dropbox, wo 50GB mit ungefähr 120€ pro Jahr zur Buche schlagen würden. Jedoch ist dieser Vergleich natürlich nicht ganz fair.

Windows App-Store

Software kaufen.
Seit Jahren selbstverständlich, doch die Art des Einkaufens ändert sich in der letzten Zeit extrem.

Auf den meisten mobilen Plattformen ist es kaum noch wegzudenken über ‚AppStores‘ Software zu beziehen. Auch Mac OS wurde von Apple schon vor einiger Zeit in dieser Hinsicht angepasst und erlebt einen großen Erfolg. Spätestens hier muss man sich doch eigentlich die Frage stellen: Was ist mit Windows? Woher bekommen wir Windows-User eigentlich hier die Software die wir im Alltag verwenden?

Man stellt fest: Wir beziehen Software hier auf zwei Wegen. Einmal das Internet: Wir laden über werbe-verseuchte Download-Websites mit lahmen Servern meist kostenlose Programme. Wenn es aber dann um kostenpflichtige Software wie zum Beispiel Spiele oder diverse Antivirentools geht kauft man gerne mal im Laden oder lässt sich einfach eine DVD vom Online-Händler zukommen…

Die Folgen sind hoher Zeitaufwand, überteuerte Käufe, Datenträger welche verkratzen können, die man verlieren kann, usw.

Doch will man das überhaupt? Kann man mit dieser „offenereren“ Lösung zufrieden sein?

Die Antwort steht aus meiner Sicht fest. Nein, das will man nicht. Man will Software schnell, unkompliziert und ohne Umwege erhalten. Am besten also über einen Zentralen Punkt – das macht doch beispielsweise der Mac App Store schon richtig. Ein Klick und die Verknüpfung landet auf dem Desktop. Keine Auswahl eines Installationsordners. Keine Frage nach irgendwelchen Nutzungsbedingungen – einfach nur ein Klick. Microsoft hätte mit Sicherheit die nötige Macht und auch das Geld so etwas für ihr Betriebssystem Windows durchzusetzen und es bestehen diverse Gerüchte, doch man kann nicht wissen wie lange das noch dauert… Eine Integration wäre nicht nur für kommende Betriebssysteme – sondern auch für das aktuelle Windows 7 angebracht.

Ein Problem könnte bei Windows sein, dass das Betriebssystem weitaus offener ist als zum Beispiel Mac OS. Dort ist es selbstverständlich, dass man nur wenn man gewisse Voraussetzungen erfüllt in den AppStore kommt – unter Windows lädt man Software bisher einfach über die Website des Software-Herausgebers oder diverse Download-Websites, wie oben bereits erwähnt. Das Angebot müsste in einem AppStore also entweder stark eingegrenzt werden oder man lässt Software dem Store beitreten ohne sie auf die Erfüllung diverser Vorgaben zu überprüfen – das hätte wiederum zur Folge, dass viel „Müll“ im Store landet, das Angebot unübersichtlich wird und man doch wieder lieber direkt im Netz nach Software sucht.

Ich weiß nicht ob – und wenn ja, wie Microsoft das realisiert – jedoch bin ich zuversichtlich, dass wenn bald ein Store-Icon auf meinem Desktop schlummern sollte sich nur gutes dahinter verbirgt, denn Microsoft die Firma aus Redmond wird eine Lösung finden mit der man leben kann. Und ich bitte lediglich darum, dass diese Lösung, falls sie existieren sollte bald vorgestellt wird – der aktuelle Zustand ist weder benutzerfreundlich noch hindert er dubiose Software-Anbieter daran uneingeschränkt Viren, Malware, Trojaner und anderes Teufelszeug zu verbreiten.

[Update] iPhone 5 Hüllengerüchte

Quelle: MobileFun.com

Sie sind legendär. Sie sind selbstverständlich. Sie sind einfach ein Klassiker. Und sie sind wieder zurück. Die iPhone Hüllengerüchte.

Mobilefun hat einen Artikel veröffentlicht, welcher Bilder des iPhone 5 zeigen soll, das vermutlich im September erscheinen wird.

Neben einem größeren Bildschirm (4 Zoll) zeigen die Bilder einen breiten Home-Button, welcher vermutlich Swipe-Gesten für eine optimierte Multitasking-Steuerung ünterstützen soll. Außerdem scheint der Formfaktor sehr dem des aktuellen iPod touch zu ähneln und würde somit das „alte“ iPhone 4-Design wieder ausmustern.

Jetzt bleibt nur noch die Frage offen ob die Bilder nicht vielleicht die bereits stark diskutierte Billig-Variante des iPhones darstellen und das eigentliche iPhone 5 doch ganz anders aussieht.

We’ll see.

 

Update: Leider hat MobileFun das Bild sowie den zugehörigen Artikel offline genommen. Vielen Dank für euer Verständnis.

Hello world!

Hallo Internet, Hallo Leser.

Hier seid ihr auf meinem Blog gelandet, auf dem es alles rund um Computer und die Post-PC-World zu lesen geben wird.

Von Windows über Apple bis hin zu den neusten Trends in Sachen Web 2.0 werde ich hier in meinen ersten Blog-Posts berichten.

Viel Spaß beim lesen…

– euer windowsundso-Blogger

PS: Als Neuling unter den Bloggern in der Bloggeria freue ich mich immer über Feedback und Tipps – sowie Anregungen was ihr lesen wollt.