Windows 8 mit offiziellem Support für USB 3.0

Microsoft hat auf seinem Engeneering-Blog einen Artikel veröffentlicht welcher einige Dinge rund um USB 3.0 klarstellt. USB 3.0 ist eine neue Version der USB-„Serie“ die Datenraten von 5 GBit/s ermöglicht und somit die Schnittstelle neu erfinden will. Grundsätzlich ist ein großer Vorteil gegenüber der Konkurrenz welche von Apple entwickelt wurde die Abwärtskompatibilität zu älteren Schnittstellen (USB 2.0, USB 1.1).

Laut diesem Artikel wird Microsofts nächstes Betriebssystem Windows 8 einen vollen USB 3.0-Support bieten. Diese weiterentwickelte Unterstützung soll unter anderem den Stromverbrauch der Geräte senken und somit Beispielsweise die Akkulaufzeit von Laptops erhöhen. Außerdem will Microsoft USB 3.0 bis 2015 zu einem Standard in der Computerbranche machen. Hierzu veröffentlichte Redmond folgende Grafiken welche eine Berechnung der Verbreitung von USB 3.0 in der Zukunft verständlich machen sollen.

Quelle: blogs.msdn.com

Quelle: blogs.msdn.com

Quelle: blogs.msdn.com

Quelle: blogs.msdn.com

Nach dieser Berechnung soll USB 3.0 bis 2013 USB 1.1 in der Anzahl der Geräte überholen. Desweiteren sollen sich bis 2015 zwei Millionen Geräte im Umlauf befinden. Eine sehr gewagte Aussage, jedoch werde ich diese rasante Verbreitung bald selbst durch den Kauf einer USB 3.0-Festplatte unterstützen. Es bleibt auf jeden Fall ein spannendes Rennen zwischen USB 3.0 und Thunderbolt.

[Tutorial] Windows entschlacken

Windows – Ein Betriebssystem in dem es nach einigen Wochen intensiver Benutzung nur so von Treiberleichen und unbenutzten Temp-Dateien wimmelt. Dateien liegen aufgespaltet in Fragmente auf der Festplatte herum und der Computer lahmt. Von der Registry reden wir gar nicht erst. Wer diese Situation nicht kennt hat entweder Glück oder nutzt seine Windows-Maschine einfach zu wenig.

Ich möchte euch ein paar Tipps geben wie ihr ohne einem komplett neuen Aufsetzen noch etwas Geschwinigkeit aus eurem Computer kitzeln könnt.

Schritt 1: Unnötige Dateien vom Computer löschen. Hierzu benötigt ihr ein Programm mit welchem ich sehr gute Erfahrung gemacht habe: CCleaner (Download-Link). Das Programm muss installiert und daraufhin gestartet werden. Im Reiter Cleaner könnt ihr mit Starte CCleaner unwichtige Dateien welche das Betriebssystem nicht mehr benötigt entfernen. Je nachdem wie viele unwichtige Dateien auf der Festplatte liegen kann dieser Vorgang ein paar Minuten dauern. Durch die Häkchen in der linken Spalte könnt ihr einzelne Dateigruppen aus dem Löschvorgang entfernen bevor ihr auf Starte CCleaner klickt. Evtl. werdet ihr während des Löschvorgangs gebeten den Browser zu schließen. Ob ihr das machen wollt (was auf jeden Fall ein besseres Endergebnis erzielt) müsst ihr selbst entscheiden.

Schritt 2: Verwaiste Registry-Einträge aufspüren und löschen. Die Registrierungsdatenbank, welche man als normaler Windows-Nutzer wohl kaum zu sehen bekommt obwohl sie ein elementarer Bestandteil des Betriebssystems aus Redmond ist kann ebenfalls sehr viel Müll unnötige Dateien produzieren und sie nicht wieder selbst löschen. Auch um hier nachzuhelfen greift man am besten zu dem Tool CCleaner. Im Reiter Registry einfach auf nach Fehlern suchen klicken und das Programm beginnt mit der Suche nach Datenmüll und falschen Einträgen in der riesigen Windows-Datenbank. Nach abgeschlossener Suche kann man das Beheben aller Fehler mit einem Klick auf Fehler beheben! einleiten. Anschließend wird man aufgefordert ein Backup der Registry anzulegen. Ich rate dringend dazu diesen Schritt auszuführen. Wenn etwas schief geht kann man so einfach den Ursprungszustand wiederherstellen. Nun nochmal ein Klick auf Alle beheben und der Vorgang wird ausgeführt. Danach kann man das Programm schließen. Es wird nicht mehr benötigt.

Schritt 3: Defragmentieren. Hierzu wird ein weiteres Programm der Software Piriform benötigt. Es nennt sich Defraggler (Download-Link) und ist ein sogenanntes Defragmentierungsprogramm. Was es genau macht kann man hier nachlesen. Das Programm muss installiert und gestartet werden. Daraufhin kann es schon losgehen. Man wählt die Partition aus auf der das Betriebssystem installiert ist – meist Windows (C:) – Es reicht ein Klick auf Defragmentieren und der langwierige Vorgang wird gestartet.

Das ist (leider) so ziemlich alles was man tun kann wenn einem der eigene Computer zu langsam ist und man nicht sofort neu aufsetzen will. Ich hoffe, dass ich mit diesem kleinen „Tutorial“ einigen weiterhelfen kann und einen schnelleren Umgang mit Windows beschere.

Microsoft Patchday August 2011

Es ist wiedereinmal so weit. Microsofts Patchday steht vor der Türe. Nächsten Dienstag kommen wieder Updates für alles was es zu Updaten gibt -laut Microsoft werden diesen Monat 22 Sicherheislücken gestopft.

Nach Angaben des Windows-Produzenten gibt es Updates für Internet Explorer 6-9, die Office-Pakete sowie für Windows selbst. Teilweise geht es hier um Lücken welche sich dadurch als kritisch erweisen, dass Hacker Code auf der angegriffenen Maschine ausführen könnten. Desweiteren soll es ein Update für das Tool zum entfernen bösartiger Software in Form einer neuen Version geben.

Wie immer gibt es die Updates über das Update-Center. Wer automatische Updates deaktiviert hat sollte die genannten Updates dann manuell installieren.

Windows XP verliert weiter Nutzer

Es ist endlich soweit! Windows XP fällt in der weltweiten Betriebssystemverteilung unter die 50%-Marke. Das Microsoft-Betriebssystem welches 2001 vorgestellt wurde ist heute erstaunlicherweise immernoch auf knapp der Hälfte aller Computer installiert. Während Windows Vista (bekanntermaßen) der Beliebtheit des unter dem Codenamen Whistler laufenden Betriebssystems nichts anhaben konnte (9% Marktanteil) hat Windows 7 hier einen deutlich größeren Erfolg (28% Marktanteil). Mac OS X bleibt weiterhin weit hinten, ist aber trotz dem geringen Marktanteil von unter 4% ohne Zweifel kein schlechtes Betriebssystem.

Vermutlich ist Windows XP dem Erfinder Microsoft selbst schon ein Dorn im Auge da es eigentlich komplett veraltet ist, jedoch viele Kunden (vor allem größere Geschäftskunden) weiterhin Support für das immer noch sehr weit verbreitete Betriebssystem verlangen und der Software-Riese das Betriebssystem so nicht einfach absägen kann. Technisch gesehen wäre dies jedoch zweifelsohne sinnvoll.

Windows App-Store

Software kaufen.
Seit Jahren selbstverständlich, doch die Art des Einkaufens ändert sich in der letzten Zeit extrem.

Auf den meisten mobilen Plattformen ist es kaum noch wegzudenken über ‚AppStores‘ Software zu beziehen. Auch Mac OS wurde von Apple schon vor einiger Zeit in dieser Hinsicht angepasst und erlebt einen großen Erfolg. Spätestens hier muss man sich doch eigentlich die Frage stellen: Was ist mit Windows? Woher bekommen wir Windows-User eigentlich hier die Software die wir im Alltag verwenden?

Man stellt fest: Wir beziehen Software hier auf zwei Wegen. Einmal das Internet: Wir laden über werbe-verseuchte Download-Websites mit lahmen Servern meist kostenlose Programme. Wenn es aber dann um kostenpflichtige Software wie zum Beispiel Spiele oder diverse Antivirentools geht kauft man gerne mal im Laden oder lässt sich einfach eine DVD vom Online-Händler zukommen…

Die Folgen sind hoher Zeitaufwand, überteuerte Käufe, Datenträger welche verkratzen können, die man verlieren kann, usw.

Doch will man das überhaupt? Kann man mit dieser „offenereren“ Lösung zufrieden sein?

Die Antwort steht aus meiner Sicht fest. Nein, das will man nicht. Man will Software schnell, unkompliziert und ohne Umwege erhalten. Am besten also über einen Zentralen Punkt – das macht doch beispielsweise der Mac App Store schon richtig. Ein Klick und die Verknüpfung landet auf dem Desktop. Keine Auswahl eines Installationsordners. Keine Frage nach irgendwelchen Nutzungsbedingungen – einfach nur ein Klick. Microsoft hätte mit Sicherheit die nötige Macht und auch das Geld so etwas für ihr Betriebssystem Windows durchzusetzen und es bestehen diverse Gerüchte, doch man kann nicht wissen wie lange das noch dauert… Eine Integration wäre nicht nur für kommende Betriebssysteme – sondern auch für das aktuelle Windows 7 angebracht.

Ein Problem könnte bei Windows sein, dass das Betriebssystem weitaus offener ist als zum Beispiel Mac OS. Dort ist es selbstverständlich, dass man nur wenn man gewisse Voraussetzungen erfüllt in den AppStore kommt – unter Windows lädt man Software bisher einfach über die Website des Software-Herausgebers oder diverse Download-Websites, wie oben bereits erwähnt. Das Angebot müsste in einem AppStore also entweder stark eingegrenzt werden oder man lässt Software dem Store beitreten ohne sie auf die Erfüllung diverser Vorgaben zu überprüfen – das hätte wiederum zur Folge, dass viel „Müll“ im Store landet, das Angebot unübersichtlich wird und man doch wieder lieber direkt im Netz nach Software sucht.

Ich weiß nicht ob – und wenn ja, wie Microsoft das realisiert – jedoch bin ich zuversichtlich, dass wenn bald ein Store-Icon auf meinem Desktop schlummern sollte sich nur gutes dahinter verbirgt, denn Microsoft die Firma aus Redmond wird eine Lösung finden mit der man leben kann. Und ich bitte lediglich darum, dass diese Lösung, falls sie existieren sollte bald vorgestellt wird – der aktuelle Zustand ist weder benutzerfreundlich noch hindert er dubiose Software-Anbieter daran uneingeschränkt Viren, Malware, Trojaner und anderes Teufelszeug zu verbreiten.