Dropbox – 2,25GB Gratis-Speicher

Die Dropbox. Ein Dienst von dem viele sicher schon einmal gehört haben. Ich möchte euch eine kurze Übersicht geben, was Dropbox ist und was sie macht. (Bei Bedarf ist am Ende des Beitrages ein Link zur Registrierung.)

Was ist Dropbox?

Dropbox ist ein amerikanischer Webdienst welcher Online-Speicher bereitstellt. Dabei wird immer versucht eine bestmögliche Integration auf sämtlichen internetfähigen Geräten zu bieten und somit einen Service bieten zu können der immer, überall und in wirklich jeder Situation verfügbar ist.

Wie funktioniert Dropbox und wie wird der Dienst finanziert?

Die Dropbox verfolgt ein einfaches Prinzip. Viele Dateien gibt es öfter als einmal. Hat man Beispielsweise ein Bild welches 3MB groß ist und sendet dieses einem Freund per E-Mail. Wenn nun beide Personen das Bild hochladen würde dies 6MB Speicher auf den Dropbox-Servern verbrauchen. Doch Dropbox benutzt einen Algorithmus welcher erkennt, dass die Datei nun doppelt verfügbar ist und löscht deshalb eine der beiden Dateien (natürlich wirklich nur wenn sie komplett identisch sind). So greifen beide Nutzer auf die gleiche Datei zu und Dropbox spart bei einer hohen Nutzerzahl auch eine große Menge an Speicher. Das trägt schon einmal dazu bei, dass deutlich weniger Kosten durch Server entstehen. Desweiteren bietet Dropbox sogenannte Upgrades an, momentan bekommt man 50GB für 9,99$/Monat (99$/Jahr) und 100GB für 19,99$/Monat (199$/Jahr). So ist auch etwas für die Leute dabei die ein paar mehr Daten in der Cloud speichern wollen.

Warum ist Dropbox so toll?

Ein großer Vorteil ist die nahezu perfekte Integration in sämtliche Betriebssysteme. So können Dateien klassisch über die Website hoch- und heruntergeladen werden oder auch durch diverse Applikationen. Doch dazu später mehr. Denn das eigentlich coole ist folgendes: Der Dienst speichert die Dateien nicht ausschließlich in der Wolke sondern legt eine aktuelle Kopie jeder Datei auf jedem dem Account zugehörigen Rechner an. So hat man einerseits auch Zugriff auf alle Dateien wenn man gerade mal keine Internetverbindung hat (zum Beispiel mit dem Laptop im Zug) und das öffnen von Dateien geht deutlich schneller, da sie nicht zuerst vom Server geladen werden müssen sondern schon in der aktuellen Version auf der Festplatte liegen. Wurde eine Datei dann zum Beispiel bearbeitet wird wieder die aktuelle Version in die Cloud geladen und auf allen anderen Rechnern sofort heruntergeladen wenn diese wieder eingeschaltet werden (das funktioniert natürlich auch im laufenden Betrieb)

Welche Apps/Tools sind zu empfehlen?

Zuerst einmal ist die kostenlose Dropbox-Applikation für Windows (Download-Link) und Mac (Download-Link) ein Muss. Sie nistet sich als unaufälliges Tray-Icon in die Taskleiste ein und aktualisiert den bei der Installation erstellten Dropbox-Ordner immer wenn neue Dateien in der Dropbox auftauchen. Über dieses Icon kommt man auch (per Doppelklick) direkt in den Dropbox-Ordner (der Ordner der synchronisiert und in der Cloud hinterlegt wird). Per Rechtsklick können Informationen zum Speicherplatz eingesehen und Einstellungen verändert werden.

Außerdem gibt es eine zugehörige App für iOS welche eigentlich selbsterklärend ist und somit von mir auch nicht weiter erklärt wird. Das einzige was man vielleicht noch wissen sollte: Gut zum Öffnen von PDFs und Bildern, es besteht die Möglichkeit Dateien offline verfügbar zu machen, Dropbox nennt diese Funktion einfach Favoriten.

Ein weiteres nützliches Tool für iOS ist CameraSync. Auch hier ist der Sinn schnell erklärt. Die App lädt Bilder/Fotos vom iOS-Gerät in die Dropbox. So muss man nicht immer den nervigen Umweg über das Dock-Kabel machen. Funktioniert bei mir super, die App legt in der Dropbox einen neuen Ordner an in dem es die Bilder nach Aufnahmedatum benannt abspeichert.

Wie bekomme ich noch mehr kostenlosen Speicher?

Neben der oben genannten Möglichkeit kostenpflichtigen Speicher nachzukaufen kann man auch über den „Hol dir noch mehr kostenlosen-Speicherplatz“-Button Freunde einladen. Pro erstelltem Account welcher auch das Dropbox-Programm für Mac oder PC einmal benutzt hat werden dem Werber und dem geworbenen je 250 Megabyte Zusatzspeicher gutgeschrieben.

Wer einen Account will kann also die 2 Gigabyte + 250 Megabyte Bonus haben. Einfach über diesen Link registrieren. Außerdem bedanke ich mich bei allen die sich über den Link registrieren denn auch mir werden 250 Megabyte gutgeschrieben wenn ihr dem Service über die hier vorhandenen Links beitretet.

Anmerkung: Leider bereitet mir iTunes bzw. der AppStore gerade Probleme und ich kann somit die iOS-Apps nicht verlinken. Die passenden Links werde ich selbstverständlich nachreichen sobald ich drankomme.

Windows XP verliert weiter Nutzer

Es ist endlich soweit! Windows XP fällt in der weltweiten Betriebssystemverteilung unter die 50%-Marke. Das Microsoft-Betriebssystem welches 2001 vorgestellt wurde ist heute erstaunlicherweise immernoch auf knapp der Hälfte aller Computer installiert. Während Windows Vista (bekanntermaßen) der Beliebtheit des unter dem Codenamen Whistler laufenden Betriebssystems nichts anhaben konnte (9% Marktanteil) hat Windows 7 hier einen deutlich größeren Erfolg (28% Marktanteil). Mac OS X bleibt weiterhin weit hinten, ist aber trotz dem geringen Marktanteil von unter 4% ohne Zweifel kein schlechtes Betriebssystem.

Vermutlich ist Windows XP dem Erfinder Microsoft selbst schon ein Dorn im Auge da es eigentlich komplett veraltet ist, jedoch viele Kunden (vor allem größere Geschäftskunden) weiterhin Support für das immer noch sehr weit verbreitete Betriebssystem verlangen und der Software-Riese das Betriebssystem so nicht einfach absägen kann. Technisch gesehen wäre dies jedoch zweifelsohne sinnvoll.

Windows App-Store

Software kaufen.
Seit Jahren selbstverständlich, doch die Art des Einkaufens ändert sich in der letzten Zeit extrem.

Auf den meisten mobilen Plattformen ist es kaum noch wegzudenken über ‚AppStores‘ Software zu beziehen. Auch Mac OS wurde von Apple schon vor einiger Zeit in dieser Hinsicht angepasst und erlebt einen großen Erfolg. Spätestens hier muss man sich doch eigentlich die Frage stellen: Was ist mit Windows? Woher bekommen wir Windows-User eigentlich hier die Software die wir im Alltag verwenden?

Man stellt fest: Wir beziehen Software hier auf zwei Wegen. Einmal das Internet: Wir laden über werbe-verseuchte Download-Websites mit lahmen Servern meist kostenlose Programme. Wenn es aber dann um kostenpflichtige Software wie zum Beispiel Spiele oder diverse Antivirentools geht kauft man gerne mal im Laden oder lässt sich einfach eine DVD vom Online-Händler zukommen…

Die Folgen sind hoher Zeitaufwand, überteuerte Käufe, Datenträger welche verkratzen können, die man verlieren kann, usw.

Doch will man das überhaupt? Kann man mit dieser „offenereren“ Lösung zufrieden sein?

Die Antwort steht aus meiner Sicht fest. Nein, das will man nicht. Man will Software schnell, unkompliziert und ohne Umwege erhalten. Am besten also über einen Zentralen Punkt – das macht doch beispielsweise der Mac App Store schon richtig. Ein Klick und die Verknüpfung landet auf dem Desktop. Keine Auswahl eines Installationsordners. Keine Frage nach irgendwelchen Nutzungsbedingungen – einfach nur ein Klick. Microsoft hätte mit Sicherheit die nötige Macht und auch das Geld so etwas für ihr Betriebssystem Windows durchzusetzen und es bestehen diverse Gerüchte, doch man kann nicht wissen wie lange das noch dauert… Eine Integration wäre nicht nur für kommende Betriebssysteme – sondern auch für das aktuelle Windows 7 angebracht.

Ein Problem könnte bei Windows sein, dass das Betriebssystem weitaus offener ist als zum Beispiel Mac OS. Dort ist es selbstverständlich, dass man nur wenn man gewisse Voraussetzungen erfüllt in den AppStore kommt – unter Windows lädt man Software bisher einfach über die Website des Software-Herausgebers oder diverse Download-Websites, wie oben bereits erwähnt. Das Angebot müsste in einem AppStore also entweder stark eingegrenzt werden oder man lässt Software dem Store beitreten ohne sie auf die Erfüllung diverser Vorgaben zu überprüfen – das hätte wiederum zur Folge, dass viel „Müll“ im Store landet, das Angebot unübersichtlich wird und man doch wieder lieber direkt im Netz nach Software sucht.

Ich weiß nicht ob – und wenn ja, wie Microsoft das realisiert – jedoch bin ich zuversichtlich, dass wenn bald ein Store-Icon auf meinem Desktop schlummern sollte sich nur gutes dahinter verbirgt, denn Microsoft die Firma aus Redmond wird eine Lösung finden mit der man leben kann. Und ich bitte lediglich darum, dass diese Lösung, falls sie existieren sollte bald vorgestellt wird – der aktuelle Zustand ist weder benutzerfreundlich noch hindert er dubiose Software-Anbieter daran uneingeschränkt Viren, Malware, Trojaner und anderes Teufelszeug zu verbreiten.